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Mikroplastik-Raman-Spektralbibliothek

Microplastic Solution Library 1.1

Wir bieten eine kostenlose Raman-Mikroplastik-Bibliothek mit 30 Spektren an, bestehend aus 28 pigmentfreien Polymerspektren und zwei Mineralspektren. Der Verzicht auf Pigmente und Additive verbessert die Erkennung der Basispolymere und ermöglicht eine zuverlässigere und konsistentere Mikroplastikanalyse. Der Zugriff auf eine umfassende und sorgfältig zusammengestellte Spektralbibliothek ist grundlegend für fundierte Mikroplastikforschung; daher stellen wir Ihnen unsere Bibliothek kostenlos zur Verfügung.

Wichtig: So nutzen Sie die Bibliothek optimal

Diese Raman-Spektralbibliothek dient der Identifizierung gängiger und ungewöhnlicher synthetischer Polymer-Mikropartikel und eignet sich für alle Arten von Umweltproben. Im Folgenden werden die Gründe für ihre Struktur erläutert:

Zusammensetzung der Bibliothek
Die Bibliothek enthält insgesamt 30 Spektren: 28 synthetische Polymere und zwei Mineralien (Carbonat und Silikat). Pro Polymertyp ist nur ein einziges Spektrum enthalten, um die Bibliothek nicht zu überladen oder die Spektrenanpassungszeiten unnötig zu verlängern.

Ausschluss von pigmentierten Kunststoffen
Die Bibliothek enthält keine farbigen (pigmenthaltigen) Kunststoffe, da spezifische Pigmente einzigartige Raman-Signale aufweisen. Da dieselben Pigmente für verschiedene Polymertypen verwendet werden können, ist ein Pigment für die Polymeridentifizierung nicht relevant und kann zu Fehlklassifizierungen führen.

Leitfaden für ähnlichkeitbasierte Suchen (SBS)
Bei der Verwendung der Bibliothek in ähnlichkeitsbasierten Suchen (SBS) müssen Spektralübereinstimmungen von einem geschulten Experten bestätigt werden, selbst wenn der Trefferqualitätsindex (HQI) hoch ist. HQIs dienen lediglich als Referenz und sollten als primäres Sortierwerkzeug, nicht aber als alleiniges Identifizierungskriterium verwendet werden. Wir empfehlen, einen unteren Schwellenwert festzulegen, unterhalb dessen Polymere ausgeschlossen werden (z. B. 80 %; abhängig vom Polymertyp) und oberhalb dessen Spektralübereinstimmungen manuell von einem geschulten Experten überprüft werden.

Akquisitionsparameter

Raman-Messungen wurden bei 20 °C mit einem Horiba LabRAM Soleil (Jobin Yvon, Frankreich) durchgeführt. Die Proben wurden mit 8 % (7,2 mW) Ausgangsleistung einer hochstabilen, luftgekühlten He-Cd-Laserdiode (532 nm) angeregt. Verwendet wurde ein Nikon LV-NUd5 100x-Objektiv. Die laterale Auflösung des unpolarisierten konfokalen Laserstrahls lag in der Größenordnung von 1 µm. Spektren wurden im Bereich von 200–3400 cm⁻¹ mit einem Gitter mit 600 Linien/cm und einer Gitterteilung von 100 µm erzeugt. Die spektrale Auflösung lag in der Größenordnung von 1 cm⁻¹. Alle Rohspektren wurden mit der Spektralanalysesoftware Spectragryph V1.2.17d (Dr. Friedrich Menges SoftwareEntwicklung, www.effemm2.de/spectragryph) unter Anwendung einer adaptiven Basiskorrektur mit einer Vergröberung von 15 % verarbeitet.

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Logo der Microplastic Solution
Firmenslogan: „Wir kennen uns mit Mikroplastik aus.“

microplasticsolution.com

+ 33 6 72 05 29 17

Adressen:
Verwaltungssitz: 9 rue des enfants d'Izieu, 31320 Castanet-Tolosan, Frankreich.
Labor : 6 Impasse Dordac, 31650 Saint-Orens-de-Gameville, Frankreich.

Link zum LinkedIn-Unternehmensprofil

© 2026 SAS Microplastic Solution. Alle Rechte vorbehalten.

Geplant für 2024

Oskar Hagelskjaer

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Fragen Sie Dr. Oskar Hagelskjær:
Oskar@microplasticsolution.com

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